Modulbauweise
Das Domino Prinzip:
Eine Modulanlage ist eine aus einzelnen Teilstücken, den Modulen, aufgebaute Anlage, deren Übergänge und elektrische Schnittstellen, im Gegensatz zu einer Segmentanlage, genormt sind. Die Module lassen sich daher in beliebiger Reihenfolge aneinander reihen und so zu einer betriebsfähigen Modellbahnanlage zusammen-stellen. Die Module stehen auf Beinen aus Holz oder Metall in einer Höhe von ca. 100 bis 130 cm, je nach verwendeter Norm und sind somit, da sich der Betrieb mehr oder weniger in Augenhöhe abspielt, bestens für einen ermüdungsfreien Betrieb im Stehen oder mit einer hohen Sitzhilfe geeignet.
Warum Modulbauweise?
Nachdem der Autor dieses Textes innerhalb von fünf Jahren zweimal umziehen musste und jedes Mal seine stationär aufgebaute Modell-eisenbahnanlage demontieren musste, was dieser natürlich nicht sonderlich bekam, dachte er über neue Wege zum Bau einer Anlage nach. Beim Stöbern in den einschlägigen Fachzeitschriften und der vorhandenen Modellbahnliteratur kam ihm die Idee mit den Modulen. Auch erinnerte er sich an die auf Messen und Ausstellungen gezeigten Anlagen in Modulbauweise. Je mehr er darüber nachdachte desto einleuchtender erschienen ihm die Vorteile einer solchen Anlage:
- Die Anlage ist demontierbar und damit transportierbar.
- Stufenweiser Auf- und Ausbau der Anlage. Schon auf zwei bis drei Modulen kann Modellbahnbetrieb gemacht werden. Auch in der kleinen Wohnung findet sich, dank der guten Demontierbarkeit, die Möglichkeit dem Hobby Modellbahn nach-zugehen.
- Der Kostenfaktor spielt meistens eine erhebliche Rolle. Module sind kosten-günstiger.
- Der Drahtverbau (elektrische Installation) unter der Anlage bleibt im Verhältnis zur stationärenAnlage, je nach Anspruch und Fähigkeit des Erbauers, einigermaßen übersichtlich. Außerdem fällt das Liegen und Löten unter der Anlage flach, weil die einzelnen Module, auf die Seite gelegt, wunderbar im Sitzen zu verdrahten sind. Ein unschätzbarer Vorteil, insbesondere im fortgeschrittenen Alter (die Bandscheibe lässt grüßen).
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- Durch die genormten Endstücke eines jeden Moduls ist die Kompatibilität der einzelnen Module untereinander gewährleistet und somit eine größtmögliche Variationsmöglichkeit in der Zusammenstellung der Module gegeben.
- Der Modulbau ist eine sehr individuelle Sache, man baut - bis auf das Modulprofil und die Elektrik - nach eigenen Vorstellungen. Es gibt viel Freiheit in der Grundform und in der Ausgestaltung des Moduls, so das der eigenen Phantasie und Kreativität fast keine Grenzen gesetzt werden (gebaut wird was gefällt).
- Das Modul lässt sich auf einem Tisch bauen. Die Gleise und die elektrischen Anschlüsse können leicht verlegt und getestet werden. Das Modul lässt sich leicht von allen Seiten ausgestalten usw. Die ganze Handhabung ist denkbar einfach.
- Kein nur im Kreis fahren mehr. Modulbahner fahren wie das Vorbild von A nach B
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